Glasschutz für Biergläser

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Immer mehr Menschen lernen, den Geschmack eines guten Bieres zu schätzen. Ähnlich wie beim Wein, weiß jeder Bierliebhaber genau, dass man über die Form des Glases, in dem das Bier serviert wird, nicht diskutiert. Allein im Rheinland gibt es schon erhebliche Unterschiede zwischen dem Düsseldorfer Altbierbecher und der Kölner Stange. Wir stellen Ihnen hier einige unterschiedliche Glasformen vor und erklären, welches Bier zu welchem Glas passt und wie sich das Glas auf den Geschmack auswirkt.

(Imperial) Pint-Glas

Dieses Glas sieht man am häufigsten in britischen oder irischen Pubs in ganz Europa. Es gibt zwei bekannte Ausführungen. Einmal das „Conical“ oder auch „Straight“ Pint-Glas, das manchmal auch als Shaker Glas bezeichnet wird, weil es auch als „zweite Hälfte“ eines Cocktailshakers verwendet werden kann. Die sogenannte „Nonic“ oder „Bump“ Variante hingegen hat eine Wölbung nah am oberen Glasrand. Dadurch liegt dieses Glas angenehmer in der Hand und die Bildung einer Schaumkrone wird unterstützt. Deswegen ist das „Nonic“ Pint-Glas für Stouts und cremigere Biere hervorragend geeignet. Pint-Gläser sind stabil, leicht zu säubern und günstig in der Anschaffung. Ihr Design ist nicht dazu ausgelegt, die Hervorhebung feinerer Geschmacksnuancen zu unterstützen. Es eignet sich deswegen für simple und weniger exotische Biere, wie ein helles Ale, Amber Ale oder Lager.

Bierkugel

Die Form dieses Glases entspricht im unteren Bereich einer Kugel und setzt sich nach oben tulpenförmig fort. Es ist mit einem Stiel und einem Fuß versehen. Im Normalfall beträgt der Inhalt 0,33 Liter. Durch die Form des Glases werden die unterschiedlichen Aromen des Biers eingefangen und die Entfaltung des komplexen Geschmacks wird unterstützt. Da man dieses Glas am Stiel anfasst, wird das Bier auch nicht durch die aufliegende Hand erwärmt. Die tulpenförmige Bierkugel eignet sich besonders für Exportbiere, Biere mit Nuancen, Biere mit Flaschengärung und Biere mit hohem Kohlensäuregehalt.

Snifter

Dieses Glas kennt man eigentlich von der Verkostung von Spirituosen, es kann aber auch für Bier verwendet werden. In seiner tulpenähnlichen Form ähnelt es der Bierkugel, hat aber ein niedrigeres und weiteres Design bei einem geringeren Volumen. Man hält das Glas so in der Hand, dass die Handfläche das Bier erwärmen kann und somit komplexere Nuancen des Bieres hervortreten können. Das Bier kann auch herumgeschwenkt werden, um eingeschlossene Aromen freizulegen. Snifter eignen sich perfekt für Biere mit einem höheren Alkoholgehalt. Durch das geringere Volumen wird der Alkoholkonsum reguliert und es bleibt länger Zeit für den Genuss. Es eignet sich besonders für Biere wie das Belgische Tripel, Imperial Stout und Lambic.

Bierkrug

Diese großen Krüge ermöglichen es, sich Zeit zu nehmen. Durch den Griff wird verhindert, dass sich die Körpertemperatur auf die Temperatur des Bieres auswirkt und dank der dicken Glas- oder Steingutwände bleibt das Bier länger kühl. Mit einem (Maß-)Krug muss man zusätzlich seltener nachbestellen, kommt aber in die Versuchung, zu viel zu trinken. Bierkrüge sind besonders in Bayern beliebt und eignen sich für Weizenbier, Pils und Biermischgetränke wie Radler.

Reinigen mit Glasschutz

Für jedes Bier gibt es das richtige Glas. Für die Reinigung stellen Sie es einfach in den obersten Einschub Ihres Geschirrspülers mit der Öffnung nach unten und möglichst so, dass die Gläser einander nicht berühren. Denn während des Spülgangs könnten sie sonst gegeneinander schlagen. Für höhere Biergläser, die zum Beispiel Stiel und Fuß haben, kann der obere Spülkorb zum Glasschutz heruntergesetzt werden.

Finish Quantum mit integrierter Glasschutz-Funktion reinigt Ihre Gläser, bringt sie zum Glänzen und schützt sie vor einer möglichen Trübung. Sie können sich also zurücklehnen und Ihr Lieblingsbier beruhigt genießen.

Gläser- und Geschirrreinigung