Geschüttelt, nicht gerührt: Das richtige Glas für jeden Job

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Dem Ideenreichtum beim Mixen von Cocktails scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Sie brauchen nur die richtigen Zutaten und das passende Glas. Obwohl es eine große Auswahl an unterschiedlichen Gläsern in allen Größen und Formen gibt, wissen die wenigsten, warum eigentlich bestimmte Drinks in bestimmten Gläsern serviert werden. Wir stellen Ihnen hier die vier gängigsten Glastypen vor, sowie die Gründe, warum diese Gläser so sind, wie sie sind. Außerdem möchten wir Ihnen zeigen, wie man die jeweiligen Gläser am besten spült, so dass Sie stets den richtigen Glanz für Ihr perfektes Glas haben.

Highball

Unter einem Highball versteht man ein hohes, ziemlich schmales Glas, perfekt für kohlensäurehaltige Getränke. Durch die hohe, schmale Form bleiben die notwendigen Blasen erhalten, da die enge Öffnung die Kontaktfläche der Flüssigkeit zur Luft reduziert. Eine Erklärung dafür, wie der Highball seinen Namen erhielt, ist die, dass Scotch Whisky in “Bolls” gemessen wurde und dass dieses Wort als Bezeichnung für das Glas in den Sprachgebrauch überging. Jedoch entspricht 1 Boll umgerechnet etwa 218 Litern, und ein Glas in dieser Größenordnung wird schwer zu finden sein.

Da Highballgläser so geformt sind, dass sie die Kohlensäure im Glas halten, sind sie perfekt für Getränke mit sprudelnden Zutaten, wie zum Beispiel:

  • Tom Collins
  • Long Island Iced Tea
  • Gin and Tonic
  • Cuba Libre

Lowball oder Tumbler

Erwartungsgemäß ist der Lowball ähnlich geformt wie der Highball, nur niedriger. Der Glasboden ist sehr viel dicker und hält das Getränk lange kalt. Durch die niedrigere und weitere Form hat die Flüssigkeit im Lowball eine größere Kontaktfläche zur Luft und das Getränk kann „atmen“.

Diese Gläser sind perfekt für kräftige Spirituosen wie Whisky oder Bourbon, weil deren komplexe Aromen sich so gut an der Luft entfalten können. Passende Cocktails für Lowballgläser sind:

  • White Russian
  • Old-Fashioned
  • Caipirinha
  • Negroni

Martiniglas

Das Martiniglas wurde um etwa 1900 erfunden. Für die typische Form gibt es zwei Erklärungen: entweder sollte damit dem Alkohol die größtmögliche Oxidationsfläche gegeben werden, oder (eher unwahrscheinlich, aber eine schöne Idee) man brauchte während der Prohibition ein Glas, das im Handumdrehen geleert werden konnte.

Weil diese Gläser so zierlich und flach sind, müssen die Drinks in einem separaten Behälter gemixt werden (geschüttelt oder gerührt). Folgende Getränke harmonieren sehr gut mit dem Martini Glas:

  • Martini (sowieso)
  • Manhattan
  • Gimlet
  • Pink Gin

Sektschale

Ob die Sekt- oder Champagnerschale tatsächlich nach einem bestimmten Körperteil von Marie Antoinette geformt wurde, mag dahingestellt bleiben. Ob es nun wahr ist oder nicht, jedenfalls hat es den Champagnerhersteller Dom Perignon nicht davon abgehalten, das Glas im Jahr 2008 neu zu gestalten, diesmal in Anlehnung an die Brust von Claudia Schiffer. Die abgerundete Form der Schale soll verhindern, dass etwas überschwappt wie beim Martini Glas. Ebenso wie bei diesem verhindert auch hier der Stiel, dass die Flüssigkeit im Glas von der Hand erwärmt wird.

Zur Sektschale passen am besten die folgenden Drinks:

  • Cosmopolitan
  • Brandy Alexander
  • Grasshopper
  • Sidecar

Das Spülen

Beim Einräumen der Gläser in den Geschirrspüler müssen Sie gut aufpassen. Wir empfehlen, diese im oberen Fach mit ausreichend Abstand zueinander einzusortieren. Wenn die Gläser zu nah beieinander stehen, könnte es passieren, dass sie aneinanderstoßen und Schaden nehmen. Besonders die niedrigen Tumbler neigen wegen ihres schweren Glasbodens dazu, während des Spülvorgangs hin und her zu rutschen.

Highballgläser hingegen rutschen nicht so stark, kippen aber auf Grund ihrer Höhe und des schmaleren Umfangs leichter um. Achten Sie darauf, dass die Gläser nach Möglichkeit von allen Seiten abgestützt werden.

Für die Stielgläser – Sektschale und Martiniglas – muss möglicherweise das obere Fach des Geschirrspülers heruntergesetzt werden, damit der Platz ausreicht. So wie auch bei den Tumblern muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass die Gläser während des Spülvorgangs nicht aneinanderstoßen und sich gegenseitig beschädigen.

Bei Gläsern ist es besonders wichtig, die richtigen Produkte zu wählen. Finish Quantum wurde speziell für die Reinigung von Gläsern entwickelt. Darüber hinaus schützt es die Gläser durch seine einzigartige Technologie davor, trübe oder blind zu werden. Abschließend sorgt Klarspüler dafür, dass das Wasser sofort von der Oberfläche verdunstet, was unschöne Wasserflecken bereits vor dem Entstehen verhindert. Dank Finish können Sie also sicher sein, dass Sie Ihren Lieblingsdrink zukünftig immer aus einem perfekt glänzenden Glas trinken können.

Finish Quantum